die Bundesagentur f√ľr Arbeit (BA) hat heute die Arbeitsmarktzahlen f√ľr¬†Februar 2022¬†vorgelegt.

Arbeitsmarktentwicklung im Februar:

  • Arbeitslosenzahl¬†im¬†Februar 2022: -34.000 auf 2.428.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -476.000
  • Arbeitslosenquote gegen√ľber Vormonat: -0,1 Prozentpunkte auf 5,3 %
  • in Anzeigen f√ľr Kurzarbeit genannte Personen im Februar 2022 (bis einschlie√ülich 24. Februar 2022): 201.000 Personen

Einsch√§tzung der Arbeitsmarktlage f√ľr Februar 2022 durch die BA:

Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar 2022 gegen√ľber dem Vormonat gesunken, und zwar um 34.000 auf 2.428.000. Saisonbereinigt hat die Arbeitslosigkeit um 33.000 abgenommen. Verglichen mit dem Februar des vorigen Jahres ist sie um 476.000 geringer. Im Vergleich zum Februar 2020 liegt sie nur noch um 32.000 h√∂her. Die Arbeitslosenquote sank von Januar auf Februar 2022 um 0,1 Prozentpunkte auf 5,3 % und liegt damit 1,0 Prozentpunkte niedriger als im Februar 2021. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosenquote belief sich im Januar auf 3,2 %.

Kurzarbeit
Vor Beginn von Kurzarbeit m√ľssen Betriebe eine Anzeige √ľber den voraussichtlichen Arbeitsausfall erstatten. Nach aktuellen Daten zu gepr√ľften Anzeigen wurde vom 1. bis einschlie√ülich 24. Februar f√ľr 201.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Die Anzeigen stammen √ľberwiegend aus dem Verarbeitenden Gewerbe, dem Handel und dem Gastgewerbe.

Aktuelle Daten zur tats√§chlichen Inanspruchnahme stehen bis Dezember 2021 zur Verf√ľgung. So wurde nach vorl√§ufigen hochgerechneten Daten der Bundesagentur f√ľr Arbeit in diesem Monat f√ľr 641.000 Arbeitnehmer konjunkturelles¬†Kurzarbeitergeld gezahlt. Die Inanspruchnahme ging damit bis zum Dezember weiter zur√ľck.

Erwerbsfähigkeit und Beschäftigung
Erwerbst√§tigkeit und sozialversicherungspflichtige Besch√§ftigung steigen weiter an. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbst√§tigen (nach dem Inlandskonzept) im Januar 2022 saisonbereinigt gegen√ľber dem Vormonat um 80.000 gestiegen. Mit 45,07 Mio. Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 636.000 h√∂her aus. Die sozialversicherungspflichtige Besch√§ftigung nahm saisonbereinigt von November auf Dezember 2021 um 82.000 zu. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie im Dezember nach Hochrechnungen der BA um 603.000 auf 34,30 Mio. Besch√§ftigte gestiegen. 7,25 Mio. Personen waren im Dezember 2021 geringf√ľgig entlohnt besch√§ftigt, 221.000 mehr als im Vorjahresmonat. Darunter waren 4,12 Mio. ausschlie√ülich und 3,12 Mio. im Nebenjob geringf√ľgig entlohnt besch√§ftigt. Das Plus gegen√ľber dem Vorjahr geht allein auf die im Nebenjob geringf√ľgig entlohnt Besch√§ftigten zur√ľck.

Arbeitskräftenachfrage
Die Nachfrage nach neuem Personal bleibt im Februar auf hohem Niveau. So waren 822.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 240.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich der Bestand der bei der BA gemeldeten Arbeitsstellen um 12.000 erh√∂ht. Der BA-Stellenindex (BA-X) ‚Äď ein Indikator f√ľr die Nachfrage nach Personal in Deutschland ‚Äď stieg im Februar 2022 um 1 Punkt auf 136 Punkte und setzt damit seinen Wachstumspfad fort.

In der Anlage erhalten Sie zu Ihrer Information folgende¬†weiterf√ľhrende Unterlagen:

  • Eckwerte des Arbeitsmarktes im¬†Februar 2022 (Anlage 1)
  • Datenblatt Arbeitsmarkt der BA (Anlage 2)

Vertiefte Informationen bieten die aktuelle¬†Einsch√§tzung des¬†IAB zur wirtschaftlichen Lage,¬†der monatliche¬†Zuwanderungsmonitor¬†des¬†IAB sowie die ausf√ľhrlichen¬†Arbeitsmarktstatistiken¬†der BA¬†im Zusammenhang mit der Corona-Krise.

 

Anlage1 Anlage2