CRONNECT MAGAZ IN · 4/2025 5 Am 28. Oktober 2025 fand im Haus der Wi r t schaf t Hessen in Frankfurt amMain das GEO Forum statt – eine internationale Konferenz, organisiert vom Kroatischen Wirtschaftsvereinigung in Deutschland (KWVD). Unter dem Motto „Green Energy Opportunities – Investing in Resilient, Smart and NetZero Systems“ versammelte das Forum führende Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft Statements: 1. Roundtable Beim ersten Roundtable sprach Prof. Dr. Christian Haas (CoDiVe) über die Notwendigkeit widerstandsfähiger Infrastrukturen und flexibler Veränderungsprozesse. Prof. Dr. Birgit Scheppat (Hochschule RheinMain) unterstrich, dass die Energiewende nur durch die Verbindung von Innovation, Zusammenarbeit und menschlichem Wissen gelingen kann. Prof. Dr. Peter Birkner (House of Energy) betonte, dass CO2-neutrale Technologien nur durch gemeinsame europäische Anstrengungen realisierbar sind. Der Bürgermeister der kroatischen Stadt Novalja, Ivan Dabo, stellte ein Pilotprojekt im Hafen Žigljen vor, das Energie aus Meereswellen und grünem Wasserstoff erzeugt. Ziel ist es, Novalja bis 2030 energieautark zu machen. Uroš Salobir (ELES) ergänzte, dass die Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor entscheidend für die Entwicklung von Wasserstofftechnologien sei. Dr. Thomas Neuenhahn (Siemens Energy) zeigte sich begeistert vom Ideenreichtum des Forums. Marius Schäfer (Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, VhU) betonte, dass Nachhaltigkeit und wirtschaftliches Wachstum Hand in Hand gehen müssen – nur ein starkes und wettbewerbsfähiges Wirtschaftssystem könne die nötigen Technologien und Innovationen finanzieren. aus Deutschland, Kroatien und Slowenien. Im Mittelpunkt stand die Vision des „Zero Emission Corridor“ (ZEC) – ein grenzüberschreitendes Infrastrukturprojekt zur Beschleunigung des Übergangs zu emissionsfreien Energiesystemen. Die Teilnehmer tauschten Ideen zu technologischen Innovationen, Investitionsstrategien und politischen Rahmenbedingungen aus, die für die Umsetzung solcher ambitionierten Projekte notwendig sind. Der Vorsitzende der KWVD, Mario Šušak, dankte den Rednern und Teilnehmern für den inspirierenden Austausch und betonte, dass Länder wie Kroatien, Slowenien und Deutschland über das nötige Wissen, die Technologie und denWillenzurZusammenarbeit verfügen. „Unser Ziel ist es, Unternehmen, Menschen und Ideen zu vernetzen, um gemeinsam ein nachhaltiges Europa zu gestalten“, sagte er. Dubravka Šuica, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, hob in ihrer Video-Grußbotschaft die Bedeutung von Solidarität und Gleichgewicht in der Mittelmeerregion hervor
RkJQdWJsaXNoZXIy ODkzMjE=